g-danken

Zerbreche mir seit Wochen den Kopf darüber, welche Grundhaltung ich lieber an den Tag legen würde: heitere Gelassenheit oder gelassene Heiterkeit. Entscheide mich für einen Mittelweg: heitere Heiterkeit. Gelassenheit würde ich gerne besitzen, möchte es mir aber nicht aneignen. Der Weg dorthin scheint langweilig, das Ziel wäre das Ziel. Werde mich deshalb passiv zur Gelassenheit bringen lassen. Ich besteige ein Taxi zur Gelassenheit und schneide auf dem Weg dorthin Grimassen auf der Rückbank. Schöner Titel für meine Autobiographie: «Grimassen auf der Rückbank.» Mit Untertitel dann: «Grimassen auf der Rückbank – Geständnis eines verbalen Rabauken». Ich reite auf dem Rücken Buddhas in die erleuchtete Gelassenheit. «Buddhas Rücken – Ansichten eines Reiseclowns.» Das wiederum bringt mich auf die Idee, dass ich gerne 90 % kleiner wäre und als Taschenclown fungieren würde. Ich werde, preiswert erwerblich, am Ticketschalter für schwermütige Reisende ausgelegt und sorge für gute Laune. «Goodbye Melancholia – ein Taschenclown erzählt». Nach meiner Pension als Taschenclown arbeite ich ehrenamtlich als Stehgreifkomödiant. Die Welt des Stehgreifs erkunden wir morgen.

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